Lothar Struck: Erzähler, Leser, Träumer. Begleitschreiben zum Werk von Peter Handke

38,00 

erscheint zum 15.10.2017
Vorbestellungen bitte per E-Mail: post [at] mirabilis-verlag.de

 

mit einem Vorwort von Klaus Kastberger

 

Mirabilis Verlag 2017
 
ISBN 978-3-9818484-1-0
 
224 Seiten
Umschlaggestaltung: Philipp Andersson
Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen
versandkostenfreie Lieferung innerhalb der EU

 

Lothar Struck, geb. 1959, lebt in Düsseldorf. Neben seinem Beruf als kaufmännischer Angestellter ist er Blogger (begleitschreiben.net) und Autor vor allem für das Online-Literaturmagazin Glanz und Elend. 2012 erschien die bisher einzige umfassende Monographie zu Handkes Jugoslawien-Engagement: »Der mit seinem Jugoslawien – Peter Handke im Spannungsfeld zwischen Literatur, Medien und Politik« beim Verlag Ille & Riemer, 2013 im Mirabilis Verlag »Der Geruch der Filme – Peter Handke und das Kino«. Ebenfalls bei Mirabilis erschien 2014 seine Erzählung »Grindelwald«. Mit »Erzähler, Leser, Träumer. Begleitschreiben zum Werk von Peter Handke« legt Struck nun seinen dritten Band über das Werk Peter Handkes vor. Diesmal sind es Essays zu Teilaspekten des umfangreichen Œuvres des Dichters, die zum Teil verblüffende Einsichten und neue Perspektiven abseits von eingeschlagenen Pfaden der Handke-Rezeption eröffnen. Etwa wenn Handkes arkadische Sicht auf Jugoslawien der Algerienliebe von Albert Camus gegenübergestellt wird. Oder in Nicolas Borns Roman »Die Fälschung« der Keim für Handkes sprachkritische Auseinandersetzung mit den Medien während der Jugoslawienkriege sichtbar ist. Wenig beachtet wurde bisher in der Literatur auch, dass Handke sich bereits sehr früh mit dem sozialen Miteinander beschäftigt hat. Vom virtuellen »Volk der Leser« über das weltzugewandte Leben in Enklaven bis zum Refugium der Familie wird Handkes Suche nach einem idealen Zusammenleben herausgearbeitet. Struck klärt auf, was Handke meint, wenn er sich (und andere) als »Idiot« bezeichnet. Das Kinoideal des Dichters sieht Struck weniger bei Wim Wenders als bei dem französischen Regisseurpaar Huillet/Straub verwirklicht. Und es wird gezeigt, wie schwierig es ist, Filme mit und über Peter Handke zu machen.

 

Das Vorwort zum Buch verfasste Klaus Kastberger.
Klaus Kastberger, geboren 1963 in Gmunden (OÖ), langjähriger Mitarbeiter von Wendelin Schmidt-Dengler am Literaturarchiv der ÖNB, Privatdozent am Institut für Germanistik der Universität Wien, Research-Fellow am IFK, seit 2015 Professor für neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz und Leiter des Literaturhauses Graz. Literaturkritiken (Falter, Presse, Zeitonline), Kuratierung von Ausstellungen und Veranstaltungsreihen, Leitung von Drittmittelprojekten (u. a. www.handkeonline.onb.ac.at und http://gams.uni-graz.at/horvath-edition). Arbeitsschwerpunkte: Österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Gegenwartsliteratur, Theorie und Praxis des Archivs. Zahlreiche Vorträge, Aufsätze und Bücher, wissenschaftliche Vermittlungsarbeit in Medien, seit 2015 Juror beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt.

 
 

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Zusätzliche Information

Gewicht 0.360 kg
Größe 2.3 x 12.4 x 19.4 cm

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