Beschreibung
In eine alteingesessene Frankfurter Buchhandlung wurde eingebrochen und womöglich gibt es dabei einen antisemitischen Hintergrund. Florian Hans und sein Hund Charlotte sollen die Ermittlungen der Polizei begleiten, denn nicht nur Bücher sind verschwunden, sondern auch ein kleiner Hund. Die Spur weist offenbar in ein finsteres Milieu am Rande der Gesellschaft.
Während sie über mögliche Motive und Täter nachdenken, führen sie aber auch ebenso erhellende wie unterhaltsame Gespräche über die Seltsamkeiten der Welt und das, was wirklich zählt im Leben.
Achim Kinter wurde 1959 in Oberhausen geboren. Er lebt mit Frau, Hunden und Hühnern in der Normandie und manchmal auch in Frankfurt. Achim Kinter hat Literatur und Philosophie studiert und war danach viele Jahre lang Journalist, rezensierte Neuerscheinungen und schrieb Porträts von Schriftstellern. Als seine Töchter geboren wurden, begann er für Unternehmen zu arbeiten. Geschrieben hat er auch während dieser Zeit, allerdings Fachbücher.
»Ist das dein Ernst, Charlotte?« (2025) und »Charlotte und das viel zu kurze Leben« (2026) sind Achim Kinters erste Erzählungen. Damit hat er seine berufliche Aufgabe, seinen Lesern, Kunden und Kollegen die Welt zu erklären, endlich offiziell in weitaus berufenere Hände, genauer gesagt Pfoten, gelegt.
Hier entlang zur Leseprobe: https://www.book2look.com/book/KbQYiqlfcr
Rückentext:
»Charlotte musste daran denken, dass das Instrument der Waage uralt war und die Praxis des Wiegens nicht nur für jede Form des Handelns unverzichtbar, sondern auch ein fester Bestandteil vieler Religionen. Sie hatte über die altägyptische Mythologie gelesen, in der Verstorbene mittels einer Waage geprüft wurden. Der Gott Anubis war dafür verantwortlich. Je nachdem, wie die Waage sich neigte, fiel das Urteil aus: ewiges Leben oder Verdammnis. — Prüfungen, sogar noch nach dem Tod, dachte Charlotte, hörte das denn nie auf? Was wohl heutzutage schwer wog oder leicht? Vielleicht waren es heute wieder die Menschen, die mehr wogen als die Sache, die sie vertraten? War das früher anders gewesen? Hatte früher die Sache mehr gewogen als der Mensch? War es heute von größerer Bedeutung, wer etwas sagte, als das, was er sagte? Oder erlebte man diesbezüglich ein ewiges Auf und Ab?«





